Aufforstung & Kulturbegründung

Nach Borkenkäfer, Sturm oder Kahlhieb entscheidet sich in den ersten Jahren, was aus einer Fläche wird. Wir übernehmen die Wiederbewaldung als Ganzes – von der Baumartenwahl über die Pflanzung bis zur Pflege, bis die Kultur gesichert ist. Weil im Bayerischen Wald reine Fichtenbestände zunehmend an ihre Grenzen kommen, setzen wir auf klimastabile Mischungen statt auf eine Baumart.

Für Waldbesitzer, Forstbetriebsgemeinschaften, Kommunen und Eigentümer von Kalamitätsflächen.

Das übernehmen wir

  • Standortanalyse & standortgerechte Baumartenwahl
  • Flächenräumung und Pflanzflächenvorbereitung
  • Pflanzung von Hand oder maschinell
  • Wildschutz: Zaunbau, Einzelschutz, Verbissschutz
  • Nachbesserung ausgefallener Pflanzen
  • Kulturpflege bis zur gesicherten Kultur
  • Ergänzungspflanzung in vorhandene Naturverjüngung
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Ihre Vorteile mit BrandlForst

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Klimastabile Mischbestände statt Risiko-Monokultur

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Alles aus einer Hand – von der Räumung bis zur Pflege

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Ortskenntnis zu Böden, Höhenlagen und Wilddruck

Leistungsspektrum

Aufforstung im Detail

Was hinter den einzelnen Fachbegriffen steckt – kurz und ohne Fachchinesisch erklärt.

Wiederaufforstung
Wiederaufforstung ist die Neubegründung eines Waldes auf einer Fläche, die vorher schon Wald war und durch Sturm, Borkenkäfer oder Hiebsmaßnahmen freigeworden ist. Sie ist im Bayerischen Wald der Regelfall – die allermeisten Kahlflächen hier sind Kalamitätsflächen aus Käferbefall.
Erstaufforstung
Erstaufforstung bedeutet, dass eine bisher nicht bewaldete Fläche – meist landwirtschaftlich genutzt – erstmals zu Wald wird. Sie ist in Bayern genehmigungspflichtig und muss vor der Pflanzung beim zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten beantragt werden.
Standortgerechte Baumartenwahl
Standortgerecht heißt: Die Baumart passt zu Boden, Wasserhaushalt, Höhenlage und dem zu erwartenden Klima der nächsten Jahrzehnte – nicht zum heutigen Holzpreis. Auf einer Fläche, die Fichte durch Käfer verloren hat, ist eine reine Fichtenkultur meist die schlechteste Antwort.
Wildschutz
Junge Pflanzen sind für Reh- und Rotwild attraktives Futter; ohne Schutz wird gerade Tanne und Laubholz selektiv verbissen, bis nur noch Fichte übrig bleibt. Je nach Fläche und Wilddruck schützen wir mit Zaun, Einzelschutzhüllen oder Verbissschutzmitteln.
Nachbesserung
Nachbesserung ist das Ersetzen ausgefallener Pflanzen in den Jahren nach der Pflanzung. Ein gewisser Ausfall ist normal – entscheidend ist, ihn rechtzeitig zu erkennen und auszugleichen, bevor Lücken von Gras und Brombeere zugewachsen sind.
Kulturpflege
Kulturpflege umfasst alle Arbeiten zwischen Pflanzung und gesicherter Kultur – vor allem das Freischneiden der jungen Bäume von konkurrierender Begleitvegetation. Ohne sie geht ein erheblicher Teil der Pflanzung wieder verloren, meist ohne dass es jemand bemerkt.

Regional im Einsatz

Aufforstung in Ihrer Region

Wir sind in zahlreichen Städten und Gemeinden für Sie unterwegs. Finden Sie Ihren Ort:

Kosten & Fragen

Was kostet Aufforstung?

Die Kosten hängen vor allem an drei Dingen: Wie viele Pflanzen pro Hektar, welche Baumarten und welcher Wildschutz nötig ist. Ein Zaun schlägt oft stärker zu Buche als die Pflanzen selbst. Für Wiederaufforstung nach Kalamitäten gibt es in Bayern Förderprogramme – Ansprechpartner ist Ihr zuständiges Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF). Wir kalkulieren nach Fläche und Ausführung und nennen Ihnen vorab einen festen Preis.

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Wann ist die beste Pflanzzeit?

Klassisch im Frühjahr vor dem Austrieb und im Herbst nach dem Laubfall, solange der Boden frostfrei ist. Im Bayerischen Wald verschiebt die Höhenlage das Fenster oft nach hinten. Containerpflanzen sind flexibler und lassen sich auch außerhalb dieser Zeiträume setzen.

Welche Baumarten soll ich nach dem Borkenkäfer pflanzen?

Nicht wieder nur Fichte. Sinnvoll ist eine Mischung, die zu Boden, Höhenlage und Wasserhaushalt Ihrer Fläche passt – häufig Tanne, Buche, Bergahorn oder Douglasie, ergänzt um einen Fichtenanteil. Die Mischung verteilt das Risiko: Fällt eine Baumart aus, steht die Fläche nicht wieder blank. Welche Kombination auf Ihrer Fläche funktioniert, sehen wir uns vor Ort an.

Brauche ich für eine Aufforstung eine Genehmigung?

Für die Wiederaufforstung einer bestehenden Waldfläche in der Regel nicht – sie ist als Wiederbewaldungspflicht ohnehin vorgesehen. Genehmigungspflichtig ist die Erstaufforstung, also wenn aus einer bisher landwirtschaftlichen Fläche neu Wald werden soll. Das wird vorab beim AELF beantragt.

Ist ein Wildschutzzaun wirklich nötig?

Das hängt vom Wilddruck auf Ihrer Fläche ab. Bei hohem Reh- und Rotwildbestand wird gerade Tanne und Laubholz selektiv verbissen, bis nur noch Fichte übrig bleibt – dann war die Mischung umsonst bezahlt. Alternativen zum Zaun sind Einzelschutzhüllen für wenige wertvolle Pflanzen oder Verbissschutzmittel. Wir schätzen die Lage bei der Begutachtung ein.

Wie lange muss eine Kultur gepflegt werden?

Bis sie gesichert ist, also der Höhe der konkurrierenden Vegetation entwachsen – je nach Standort und Baumart etwa fünf bis zehn Jahre. In dieser Zeit sind Freischneiden und das Nachbessern ausgefallener Pflanzen entscheidend. Wer nur pflanzt und danach nichts mehr tut, verliert oft einen erheblichen Teil der Kultur.

Übernehmen Sie auch die Räumung der Fläche vorher?

Ja. Wir arbeiten Käfer- und Sturmholz auf, transportieren es ab und häckseln oder räumen den verbleibenden Schlagabraum, sodass die Fläche pflanzfertig ist. Damit kommt alles aus einer Hand und Sie müssen nicht mehrere Betriebe koordinieren.

Weitere Leistungen

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