„Was kostet es, einen Baum fällen zu lassen?” – das ist die häufigste Frage, die uns erreicht. Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Aber damit Sie nicht im Dunkeln tappen, erklären wir hier transparent, welche Faktoren den Preis bestimmen und mit welchen Preisspannen Sie realistisch rechnen können.

Die grobe Orientierung: Preisspannen

Jeder Baum ist anders – trotzdem helfen Richtwerte bei der ersten Einordnung:

Baum / SituationTypische Preisspanne
Kleiner Baum (bis ~8 m, frei stehend)100 – 300 €
Mittlerer Baum (8 – 15 m)300 – 800 €
Großer Baum (über 15 m)800 – 2.000 €
Schwierige Fällung am Haus / per Kranab 1.500 €
Stubbenfräsen (zusätzlich, je Stumpf)50 – 150 €

Wichtig: Diese Werte sind eine Orientierung, kein Festpreis. Den genauen Preis können wir erst nach kurzer Begutachtung nennen – dafür dann verbindlich und ohne versteckte Kosten.

Die 6 wichtigsten Kostenfaktoren

1. Höhe und Größe des Baumes

Je höher und stärker der Baum, desto mehr Material muss kontrolliert abgetragen und entsorgt werden. Ein großer Altbaum bedeutet mehr Zeit, mehr Technik und mehr Holz.

2. Standort und Erreichbarkeit

Ein frei stehender Baum auf der Wiese ist schnell gefällt. Steht der Baum dagegen direkt am Haus, über einer Leitung oder am Zaun, muss er Stück für Stück abgetragen werden – das ist deutlich aufwändiger.

3. Fälltechnik

Reicht eine einfache Fällung, oder braucht es Seilklettertechnik oder einen Fällkran? Unser Magni 6.30 Fällkran etwa erreicht Kronen über Gebäude hinweg und spart bei großen Bäumen oft Zeit – das kann den Preis sogar senken, weil kein Kletterer in den Baum muss.

4. Entsorgung

Soll nur gefällt werden, oder auch Krone häckseln, Stamm zersägen und abfahren? Die Entsorgung ist ein eigener Posten. Verwertbares Stammholz können wir gegenrechnen.

5. Wurzelstock

Soll der Stumpf weg, kommt Stubbenfräsen dazu. Das ist meist günstiger als Ausbaggern und macht die Fläche sofort wieder nutzbar.

6. Zeitpunkt und Genehmigung

Außerhalb der Schonzeit (1. März bis 30. September) ist vieles einfacher. Ob eine Genehmigung nötig ist, hängt von der örtlichen Baumschutzsatzung ab – dazu mehr in unserem Ratgeber zu Fällzeiten und Genehmigung.

So sparen Sie bei der Baumfällung

  • Holz behalten: Wer das Brennholz selbst nutzt, spart die Entsorgung.
  • Bäume bündeln: Mehrere Bäume in einem Termin senken die Anfahrtskosten pro Baum.
  • Gute Zufahrt schaffen: Freier Zugang für Technik spart Arbeitszeit.
  • Richtig timen: Fällung außerhalb der Schonzeit einplanen.
  • Stammholz anbieten: Verwertbares Holz kann den Preis reduzieren.

Warum ein Festpreis besser ist als ein Stundenlohn

Bei einer Abrechnung nach Stunden tragen Sie das Risiko, wenn etwas länger dauert. Wir arbeiten deshalb mit transparenten Festpreisen: Sie wissen vorher genau, was die Baumfällung kostet – inklusive aller Leistungen, die Sie beauftragt haben.

Sie möchten wissen, was Ihr Baum kostet? Schildern Sie uns kurz Ihr Vorhaben – wir schauen es uns bei Bedarf vor Ort an und machen Ihnen ein faires, unverbindliches Angebot.